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2. Workshop

Konflikt als Chance
 

Der 2. Workshop ging von 14.45 – 16.15 Uhr. Kristen, Danny und ich (Katharina) haben uns den Workshop „Konflikt als Chance“ ausgesucht. Gesprochen wurde auf Deutsch, da nur drei Niederländerinnen an dem Workshop teilgenommen hatten, die aber größtenteils Deutsch sprechen konnten.
Zuerst haben sich alle kurz vorgestellt, Name, Alter, Wohnort, Schule..., dann wurden uns verschiedene Thesen vorgelesen, die man nach seiner eigenen Meinung in eine Skala zwischen 0% – 100% einordnen sollte. (Die Skala verlief quer durch den Raum, von einer Seite zur anderen.) Nach jeder These wurden ein paar Teilnehmer gefragt, warum sie sich gerade bei diese Prozentzahl eingeordnet haben.

Danach hatten wir die Aufgabe uns einer Partner zu suchen, den wir nicht kennen und mit ihm einen Konflikt zu lösen. Konflikt:   Person A will zum Chinesen
Person B will zum Italiener
 
Zuerst sollten wir uns eine Strategie überlegen, wie wir es schaffen unseren Partner davon zu überzeugen in das von uns gewählte Restaurant zu gehen, dann hatten wir 2. Min. Zeit den Konflikt der Restaurantwahl  mit unserem Partner zu lösen. (Dabei sind die verschiedensten Lösungen heraus gekommen.)

Zum Schluss haben wir noch zwei Zettel zum Thema Konfliktlösung besprochen.

Katharina, April 2002
 
 
 

Freizeit/ Integration
 

„Wo sieht man keine Ausländer?“ Mit dieser Einstiegsfrage begann der Workshop „Freizeit und Integration“ der in einem Konferenzsaal stattfand, wo wir Jugendlichen über unseren Kontakt mit Ausländern diskutierten. Die folgende Ergebnisse sind die Resultate aus den Gesprächen: In der Schule und in Vereinen haben wir Jugendlichen den meisten Kontakt zu ausländischen Jugendlichen. Überall versuchen wir andere zu integrieren und bei sprachlichen Problemen weiter zu helfen.

Der größte Teil von uns hatte bisher fast nur mit Mitbürger zu tun, die Deutsch sehr gut beherrschten. Von allen Anwesenden wurde es als gut geheißen, wenn Ausländer auch weiterhin ihre Muttersprache beibehalten. Feststeht, sie sollten sich jedoch nicht von anderen Bürgern abschotten, sondern sich integrieren, das bedeutet sich zu unterhalten und mit dem anderen anzufreunden. Nur durch den Kontakt zu Mitmenschen kann man sich bei Sprachproblemen weiterhelfen und über die andere Kultur etwas erfahren. Jedoch sollte man jede Kultur so akzeptieren wie sie ist.

Integration muss also von beiden Seiten erfolgen, wobei man sich informieren und vom anderen lernen sollte wobei gegenseitige Hilfestellung ganz wichtig ist.
Die Frage „Wieso das in der Freizeit anders ist“ wurde damit beantwortet, das wir in der Schule unsere Gesprächspartner nicht aussuchen können und in der Freizeit selbst wählen. Wir versuchen Kontakt zu Ausländern aufzunehmen und von ihnen zu lernen. Vorurteile der Eltern gegen Ausländer sind jedoch häufig ein Hindernis.
Wir alle nahmen genau aus diesem Grund an der Konferenz teil, um diese Vorurteile zu beseitigen.

Das Ergebnis wie wir alle meinten ist das, dass wir nun bewusster auf einander zugehen und die Integration von beiden Seiten kommen muss.

Janina, April 2002
 

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